Das Haus der Bergrettung in Sterzing
In den mehr als 6 Jahrzehnten des Bestehens der Bergrettung Sterzing im AVS hat sich zahlreiches geändert. Heute wird die Bergrettung nicht mehr nur dann gerufen, wenn am Berg ein Unglück passiert ist. Das Wissen und die Fähigkeiten sind in den Zivilschutz integriert und finden somit sinnvollerweise Anwendung auf Skipisten, bei medizinischen Notfällen, Arbeits-, Verkehrs- und Freizeitunfällen, z.B. von Paragleitern, Radfahrern, Rodlern und anderen mehr. Dabei spielt die Uhrzeit genauso wenig eine Rolle wie das Wetter oder das Gelände.
Pünktlich zum 60-jährigen Gründungsjubiläum, konnte am 23. September 2007 auch die offizielle Einweihung des neuen Sitzes gefeiert werden. Durch die neue Unterkunft steht ein weiteres effizientes und wichtiges Mittel zur Verfügung, um den ständig steigenden Anforderungen gerecht werden zu können.
Entstehungsgeschichte
Die Entstehungsgeschichte reicht bis in das Jahr 1999 zurück. Der Initiator und die treibende Kraft für den Bau des neuen Bergrettungshauses war der damalige Rettungsstellenleiter Hubert Trenkwalder. Sein unermüdliches Engagement und sein Einsatz waren ausschlaggebend, dass dieses Projekt verwirklicht wurde.
Beim seinem Eintritt in den Verein im Jahr 1967, gab es einen Geräteraum im ersten Stock oberhalb des Lebensmittelgeschäfts des damaligen Rettungsstellenleiters Toni Knollenberger. Ein einfacher Schrank diente als Lager für Seile und Haken.
Nach langer und intensiver Suche wurden in der Altstadt von Sterzing zwei Räume in Eigenregie ausgebaut und eingerichtet. In den 70er Jahren wurde dann eine Übersiedelung in das leer stehende "alte Spital" (Deutschhaus) notwendig.
Als im Jahr 1985 die Freiwillige Feuerwehr ihre neue Halle einweihen durfte, erhielt die Bergrettung einen eigenen Raum im Kellerbereich. Dieser wurde wieder mit viel Mühe und mit Unterstützung großzügiger Gönner eingerichtet. Obwohl diese neue Bleibe mit ihren 8x4 Metern eine merkliche Verbesserung zu den vorherigen Unterkünften darstellte, war schnell klar, dass auch diese an ihre Grenzen stoßen würde.
Unser Heim
altes ANAS Haus
Abbruch altes ANAS Haus

Nachdem das alte Straßenwärterhaus der ANAS in den Besitz der Provinz Bozen übergegangen war, konnte an die Errichtung einer neuen Struktur gedacht werden.

Im Jahre 2005 konnte nach langen Verhandlungen und bürokratischen Hürdenläufen bei Ämtern, Politikern und Funktionären der Startschuss für den Baubeginn gegeben werden.



Der Neubau entsteht
Signalwirkung in Form und Farbe

Im August 2006 ließ der schnelle Baufortschritt bereits Größe und Form des neu entstehenden Zivilschutzhauses für das Wipptal erahnen.

Anfang Dezember hatte der Zweckbau mit seiner eigenwilligen geometrischen Form, dem schwebenden Dachvorbau und der ungewohnten Farbe bereits Signalwirkung.



mehr Bilder werden folgen...

Aus- und Weiterbildung Diagramm

Das nebenstehende pdf-Dokument enthält eine ausführliche Beschreibung des Zivischutzhauses in Sterzing. Mehr noch beschreibt es Entstehungsgeschichte, Funktion, Architektur und Raumkonzept der Einsatzzentrale.

Das Symbol in der Mitte der Karte markiert den Standort der Einsatzzentrale

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Google Streetview

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