Ordentliche Jahresvollversammlung
Zu Beginn eines jeden Vereinsjahres hält die Rettungsstelle Sterzing im Februar oder März ihre alljährliche 'Ordentliche Jahresvollversammlung' ab. Diese dient einerseits dem Zweck in den Vereinsatzungen vorgeschriebene Tätigkeiten (zum Beispiel die Wahl des Ausschusses bzw. Rettungsstellenleiters) durchzuführen, andererseits aber auch Rückblick auf die Tätigkeiten des vorangegangenen Jahres zu halten.
Aus diesen Gründen ist die Teilnahme an der Vollversammlung eine Pflicht für jedes Mitglied. Es werden aber immer auch Vertreter der Politik, der Behörden sowie der anderen Rettungsvereine, der Medien und der wichtigsten Sponsoren zu dieser Versammlung eingeladen. Dies geschieht um öffentlich über die geleistete Arbeit zu berichten und auch als Dank und Zeichen des Respekts all jenen gegenüber, die dem Verein ihre Unterstützung und Zusammenarbeit haben zukommen lassen.

Jahresberichte 2014, 2013 und 2012
Broschüre 2014
Broschüre 2013
Broschüre 2012


Seit etlichen Jahren macht sich unser Mitglied Siegfried Kofler die große Mühe eine Broschüre zusammenzustellen, welche den Teilnehmern der Versammlung eine zusammenfassende Übersicht über die Tätigkeit des abgelaufenen Verinsjahres gibt. Nebenstehend kann die
Broschüre 2014,







Broschüre 2013








Broschüre 2012
mit Berichten und Statistiken als pdf-Datei geöffnet werden.
Bericht über die 65. Ordentliche Jahresvollversammlung am 2. März 2012
Der Rettungsstellenleiter Peter Payrer
Anwärter Wilfried Gander
Vollmitglied Astrid Plank
Vollmitglied Astrid Plank
Markus Plattner und Werner Messner
"Bergrettung ist Freiwilligenarbeit"
So die Überschrift der Tageszeitung "Dolomiten" über dem Artikel, in welchem in der Ausgabe des 7. März über unsere Jahresvollversammlung berichtet wurde.

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In der jüngsten Jahresvollversammlung des BRD Sterzing wurde ein neuer Anwärter und ein neues Volmitglied in die Reihen der Bergretter aufgenommen. Zwei Mitglieder wurden für die langjährige Mitarbeit geehrt.

Rettungsstellenleiter Peter Payrer begrüßte die Mitglieder und die zahlreich erschienenen Ehrengäste, darunter Bürgermeister Fritz Karl Messner, die Vizebürgermeisterin von Pfitsch Renate Ainhauser, den Wipptaler BRD-Bezirksvertreter Christian Gschnitzer, die Vertreter von AVS, Weißes Kreuz, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Notfallseelsorge, den Kollegen der Bergrettung CNSAS Alberto Covi und den Carabinieri-Hauptmann Paolo D'Angelo.

Nach zügiger Abhandlung der üblichen Versammlungs-Formalien gab Schriftführer Thomas Keim mit einer gelungenen Präsentation, aufgelockert mit Bildern von Rettungseinsätzen, Übungen und vom Vereinsleben, einen Rückblick auf das abgelaufene Vereinsjahr 2011. Die Rettungsstelle wurde 33 Mal alarmiert, 39 Personen konnten betreut und geborgen werden, 20 Mal war dazu ein Rettungshubschrauber erforderlich. Einsatzschwerpunkt war das Gemeindegebiet Pfitsch, gefolgt von Sterzing, Ratschings, Freienfeld und Brenner. Um die rund 700 Einsatzstunden leisten zu können, standen in Summe 256 Helfer im Einsatz.

Ein Drittel der Einsätze fielen in den Spätherbst, was dem idealen Berg- und Wanderwetter in dieser Zeit geschuldet war. Knapp die Hälfte der Personen überstanden ihre Notsituationen ohne ernsthafte Verletzungen, für drei Unfallopfer kam jedoch jede Hilfe zu spät. Hier war dann die Notfallseelsorge für alle Beteiligten eine große Hilfe.

Die genannten Einsatzstunden stellten aber nur die Spitze der gesamten Tätigkeit der Bergrettung dar. Zusätzlich wurden noch 2472 Stunden aufgebracht, von denen alleine auf die Ausbildung, der Mitglieder 1400 Stunden entfielen.

Nach dem Bericht des Rettungsstellenleiters Peter Payrer wurde Astrid Plank als Vollmitglied in den BRD aufgenommen. Nach einer "Lehrzeit" von zwei Jahren mit zahlreichen theoretischen und praktischen Kursen (Erste Hilfe, Seiltechnik, Lawinenrettung, Rettung mit Helikoptern, Einsatztaktik) hatte sie erfolgreich die Prüfung vor der Ausbildungsleitung des BRD-Landesverbandes bestanden.

Als neuer Anwärter wurde Wilfried Gander vorgestellt, der diese Ausbildung jetzt vor sich hat. Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft wurden dann Markus Plattner und Werner Messner geehrt.

Abgeschlossen wurde die Versammlung mit den Grußworten der Ehrengäste und einem gemeinsamen Essen, bei dem, wie sollte es anders sein, viel über vergangene Einsätze, abenteuerliche Bergtouren und künftige Projekte geratscht wurde.
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Soweit die Berichterstattung in der Tageszeitung.
Broschüre 2011


Nebenstehend kann die Broschüre 2011 mit Berichten und Statistiken als pdf-Datei (5,7 MB) geöffnet werden.
Bericht über die 64. Ordentliche Jahresvollversammlung am 11. März 2011
Der Bürgermeister von Sterzing
Anwärter Florian Raffl
Landesleiter und Bezirksvertreter
Michele De March und Arthur Mair
"BRD mit viel Idealismus bei der Arbeit"
Mit dieser Überschrift eröffnete am Montag den 14. März die Tageszeitung "Dolomiten" den Artikel, in welchem über unsere Vollversammlung berichtet wurde.
Nachfolgend, in leicht abgeänderter Form, der Inhalt des Artikels:

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Vergangenen Freitag hielt der Bergrettungsdienst (BRD) Sterzing im Hotel "Mondschein" der Fuggerstadt seine 64. Jahresvollversammlung ab.

Rettungsstellenleiter Peter Payrer begrüßte dazu neben 25 von 28 aktiven Mitgliedern Bürgermeister Fritz Karl Messner, die Vizebürgermeisterin von Pfitsch Renate Ainhauser, BRD-Landesleiter Toni Preindl, den Wipptaler BRD-Bezirksvertreter Christian Gschnitzer, AVS-Sektionsleiter Ernst Knollenberger, den Sterzinger Feuerwehrkommandanten Beno Egger, den italienischen Kollegen der Bergrettung CNSAS, Alberto Covi, Sowie Christian Seiwald und Armin Siller vom Weißen Kreuz Sterzing.
Anhand einer Lichtbildschau stellte Schriftführer Thomas Keim die Jahrestätigkeit 2010 vor. Er schickte voraus, dass nur durch das professionelle Vorgehen der BRD-Frauen und Männer die 22 Rettungseinsätze optimal durchgeführt werden konnten. Die Vorbereitungen zu solchen Einsätzen waren umfangreich.

So gab es in der Ausbildungstätigkeit, die 1950 Stunden umfasste, Lawinenübungen, Eisübungen am Wasserfall und am Gletscher, Ausbildungskurse in der Notfallmedizin, ein Erste-Hilfe-Praktikum im Gelände, Felsübungen, Bergeübungen im Wald und in Schluchten, Gemeinschaftsübungen mit Feuerwehr und Weißem Kreuz, Rettungsübungen an der Roßkopf-Umlaufbahn, eine AED-Grundausbildung, Funkübungen und anderes. Die Anwärter wurden zudem in vielen Einheiten auf die Anwärterprüfung vorbereitet.

Weitere 341 Stunden standen die Bergretter im Einsatz. 810 Stunden benötigten sie für interne Tätigkeiten, administrative Tätigkeiten, die Teilnahme an Versammlungen und Sitzungen, Bereitschaftsdienste und die Organisation des Sterzinger Lawinenseminars, auf das man besonders stolz sei. Dieses, von den Experten Rudi Mair und Patrick Nairz durchgeführte Seminar, besuchten 550 Interesierte. Nicht zu kurz kam auch das Kameradschaftliche, beim Silvesterfackellauf vom Saun, dem Eisstockturnier in Mareit, dem Herz-Jesu-Feuer am Weißspitz, dem Skitourenausflug in die Tuxer Alpen und einem Grillfest.

Nach dem Kassabericht und der Bestätigung der beiden Kassarevisoren für eine weitere Periode dankte Payrer der Gemeinde und dem Land für das schöne Bergrettungsheim an der Jaufenstraße und hoffte auf eine baldige Realisierung des neuen Hubschrauberlandeplatzes in dessen Nähe. Florian Raffl stellte sich als neuer Anwärter vor. Michele De March und Arthur Mair wurden als Vollmitglieder aufgenommen.

Fritz Karl Messner und Renate Ainhauser waren voll des Lobes über die professionelle Tätigkeit der Bergretter, Messner betonte vor allem deren Ehrenamtlichkeit. "Ihr zeigt in eurer Tätigkeit eine richtige Mischung bei den vielen Übungen während des Jahres", sagte Toni Preindl. Ernst Knollenberger wies auf die Gefahr am Berg durch die Bergradfahrer (downhiller) hin, überall sollten sie nicht fahren dürfen. Alle dankten dem BRD für seine humane Tätigkeit und wünschten Erfolg und Glück bei weiteren Einsätzen.
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Soweit die Berichterstattung in der Tageszeitung.
Broschüre 2010


Nebenstehend kann die Broschüre 2010 mit Berichten und Statistiken als pdf-Datei (8,2 MB) geöffnet werden.